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Ratgeber Parkett

Warum Parkett?

Parkett bietet die Möglichkeit in seinem Zuhause eine behagliche und gemütliche Atmosphäre zu schaffen. Durch die Maserung des Holzes entsteht ein individueller wohnlicher Charakter, dass kaum ein anderes Material bieten kann.
Parkett kann in fast allen Räumen, wie Schlafzimmer, Wohnzimmer, Küche und sogar im Bad verwendet werden. Bei richtiger Pflege muss es nicht, wie Teppichboden oder Pvc-Boden nach wenigen Jahren ausgewechselt werden. Parkett bietet eine gute Investition in die Zukunft, es ist nachhaltig, haltbar, sehr widerstandsfähig und sorgt für eine Regulierung des Raumklimas.

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Welches Parkett benötige ich?

Heutzutage gibt es unzählige Ausführungen von Parkett und man verliert schnell den Überblick. Grundsätzlich wird zwischen Mehrschichtparkett (bestehend in der Regel aus 2-3 Holzschichten, die miteinander verleimt sind) und Massivparkett (Einschichtparkett).
Massivholzparkett besteht aus einer massiven Holzplatte und wird in verschieden Kategorien wie z.B. Tafelparkett,Stabparkett, Massivholz, Industrieparkett unterteilt.
Ein wichtiges Kriterium ist die Nutzschicht. Bei Mehrschichtparkett beträgt die Dicke der Nutzschicht ca. 0,5 mm und 0,6 mm. Bei dem Massivholzparkett hingegen zwischen 8 mm und 23 mm.
Beim Schleifen des Parketts werden ca. 0,5 - 0,8 mm abgetragen. Massivholzparkett ist deutlich teurer als ein Mehrschichtparkett, jedoch kann es mehrfach abgeschliffen werden und weist eine höhere Haltbarkeit aus.

Wie wird das Parkett verlegt?

Parkett wird auf zwei Arten verlegt. Zum einen schwimmend oder verklebt.
Wo liegt nun der Vorteil der jeweiligen Verlegetechnik?
Schwimmendes Parkett wird dann verwendet, wenn alte Bodenbeläge schon vorhanden sind und das neue Parkett nicht dauerhaft angebracht werden soll. Schwimmende Parkettböden werden oft durch Klicksysteme aneinandergefügt und sind deshalb einfach zu installieren.
Der Verklebetechnik ist deutlich aufwändiger, da das Holz mit dem Untergrund verklebt werden muss. Der Vorteil der Verklebetechnik liegt in der Benutzbarkeit der Fußbodenheizung, des geringeren Trittschalls und der Schleifbarkeit.
Schwimmende Parkettes können nur sehr schwierig abgeschliffen werden, jedoch ist diese Verlegeart kostengünstiger und das Parkett kann beim Umzug mitgenommen werden.

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Was soll das Parkett kosten?


Heutzutage gibt es eine riesige Auswahl von Parkettböden von knapp 20€ /m2 - bis über 300€/m2.
Das Parkett sollte einem natürlich erstmal optisch gefallen, da man mit diesem mehrere Jahre verbringt. Die Nutzung des Parketts ist ein weiteres Kriterium. Sollten die Räume stark genutzt werden, so sind Gebrauchsspuren nicht zu vermeiden. Der Preis eines Parketts spiegelt sich oftmals in der Stärke der Nutzschicht, Holzart und Verarbeitungsqualität wieder. Hartes Parkett aus Eiche mit einer starken Nutzschicht ist in der Regel teurer als ein Parkett aus Weichholz mit einer niedrigen Stärke. Soll das Parkett mehrere Jahre, gar Jahrzehnte genutzt werden so, lohnt sich die Investition in ein hochwertiges Parkett.
Unangefochten in Sachen der Haltbarkeit ist das Massivholzparkett. Es sollte deshalb genau auf die Spezifikation des Parketts geachtet werden. Günstiges Parkett kann oft nur ein oder zweimal abgeschliffen werden. Danach muss das Parkett komplett erneuert werden.